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Diagnose am Ohr

Um ein individuelles, ganzheitliches Bild eines Menschen und dessen Beschwerden zu erfassen, ist die Diagnostik am menschlichen Ohr ein geeignetes Mittel.

 

Die Form und Gestaltung des Ohres, die Position des Ohres am Kopf und die Strukturen am Ohr, z.B. Schwellungen, rote Stellen, Pickel, Vorwölbungen,                                                           kleine Blutgefäße, Knötchen usw. geben Aufschluss zu anderen                                                                            Organen.

Gestörte Punkte sind tastbar und zeichnen sich häufig durch Druckschmerzhaftigkeit aus.Außerdem kann man sie über einen veränderten Hautwiderstand, durch ein elektronisches Punktsuchgerät messen.Dabei wird der normale Hautwiderstand erfasst und das Messgerät so eingestellt, dass es den veränderten Hautwiderstand am Ohr anzeigt. (Energetisches Potenzialdifferenz zu seiner Umgebung)

Ohrpunkte sind hierbei Endpunkte eines gestörten Reflexbogens. Dieser zieht sich vom Organ bzw. Organsystem bis zum Ohr.

Die Diagnostik erfolgt also in der Praxis für Naturheilkunde durch:

  • ein gezieltes Gespräch mit dem Patienten
  • durch Sichtprüfung am Ohr selbst
  • durch Ertasten am Ohr mit einem Drucktaster
  • und mit einem elektronischen Messgerät

Zahlreiche neurophysiologische Mechanismen führen zu einer Projektion der peripheren Störung auf das Ohr. Und somit auch zu der Möglichkeit durch einen Reiz auf das Ohr auf kurzem Weg  über das Gehirn zum Erfolgsorgan des Körpers. Bedingt dadurch, dass die Ohrmuschel hauptsächlich durch drei Nerven versorgt wird.Die Kerne dieser Nerven  liegen im Hirnstam bzw, im verlängerten Rückenmark und sind mit der Formatio reticularis (graue Hirnsubstanz) verknüpft.

Die Organsysteme des Körpers bilden ihre Störungen nach einem Ordnungsprinzip ab. Keimblätter nennt man die in der Embryogenese entstehenden Zellschichten. Organe und andere Zellstukturen entwickeln sich aus diesen Zellstukturen und sind am Ohr entsprechend abgebildet.

Die Ohrmuschel wird von hauptsächlich durch drei Hauptnerven versorgt: Nervus Vagus, Nervus Trigeminus und Plexus cervicalis.

Entoderm ist das innere der drei Keimblätter. Es entwickln sich die inneren Organe des Magens- Darmtraktes und des Respirationstraktes, Leber, Pankreas, Harnblase, Urethra, Schilddrüse, Thymus usw. Im inneren der Concha zu finden.---Nervus Vagus--

Mesoderm ist das mittlere Keimblatt. Es entwickelt sich zu Bindegewebe, Skelett, Blutgefäßen Urogenitaltrakt, Muskeln Herz usw. Die Projektionszone dieser Organe befindet sich auf der Helixwurzel bis zur Helixspitze.  --NervusTrigeminus--

Ektoderm ist das äußere der drei embryonalen Keimblätter. Es entwickel sich Oberflächenstrukturen und Sinnesorgane, sowie das Zentralnervensytem daraus. Am Ohrrand ab der Spitze, des Läppchens und dem Tragus zu finden.--Plexus cervicalis--