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 Injektionsbehandlung

 

Ferdinand Huneke legte 1925 den Grundstein zur Entwicklung der Neuraltherapie. Durch eine erfolgreiche Behandlung seiner Schwester mit Novocain, einem Lokalanästhetikum, befreite er diese von ihrer seit Jahren bestehenden Migräne.

1960 entdeckte er das Phänomen des Störfeldes, als er Schulterschmerzen eines Patienten durch die Behandlung einer Narbe am Unterschenkel behandeln konnte.

Es handelt sich bei der Neuraltherapie um ein Diagnose- und Therapieverfahren, welches über das vegetative Nervensystem wirkt. Dieses ist weitgehend unbeeinflusst von unserem Bewusstsein und funktioniert selbständig. Es verbindet unsere Organe mit dem zentralen Nervensystem, das ist unser Hirn und Rückenmark. Treten Störungen auf, z.B. in unseren Organen, Muskeln usw. werden diese Informationen über unser vegetatives Nervensystem transportiert. Dieses führt zu Schmerzen.

Mit der Neuraltherapie kann man eine Störung oder Erkrankung positiv beeinflussen. Das so genannte „Sekundenphänomen“, das heißt, die augenblickliche Beseitigung von Schmerzzuständen, untermauert dieses. Die Neuraltherapie geht davon aus, dass chronische Beschwerden durch fern liegende Störfelder verursacht und in Gang gehalten werden. Häufige Störfelder finden sich im Zahn-Kieferbereich, an den Tonsillen oder in Narbengebieten.

Die Durchführung der Neuraltherapie geschieht mit einer Injektion eines Lokalanästhetikums, das ist ein lokal wirkendes Schmerzmedikament.

Indikationen:

Bei folgenden Beschwerdebildern kann die Injektionsbehandlung eingesetzt werden:

  • -orthopädische und rheumatische Schmerzzustände an der Wirbelsäule und an den Gelenken
  • -Kopfschmerzen
  • -Durchblutungsstörungen
  • -Narbenentstörung

Narben trennen den Verlauf der Meridiane (siehe Akupunktur) und können hier den Energiefluss im Körper unterbrechen, was zu verschiedensten Erkrankungen führen kann, je nachdem, wo die Narbe/n sich befinden.

Bei bestehenden Allergien, z. B. gegen das Lokalanästhetikum, bei Gerinnungsstörungen, Herzerkrankungen und Infektionskrankheiten sowie bei Schwangeren wird die Behandlung nicht durchgeführt.

Durchführung:

Nach Erhebung Ihrer Krankengeschichte und Abklärung möglicher Kontraindikationen, wird die Neuraltherapie durchgeführt.
Nach Möglichkeit im Liegen.
Es bildet sich während der Injektion unter der Haut eine gewünschte „ Quaddel“. Diese ist nur kurze Zeit sichtbar und es verbleibt keine Narbe.