Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Die moderne Muskelfaszienbehandlung am Rücken durch Schröpfen

 

 

 

 

Das Schröpfen ist eine Therapieform die das Ziel verfolgt Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers anzuregen. Schmerzen können sich häufig direkt auflösen.

Durch Erhitzen der Luft in den Schröpfgläsern werden diese erwärmt und auf den Rücken gesetzt. Die lokale Durchblutung und der Stoffwechsel im Gewebe kann verbessert werden und der Lymphabfluss wird angeregt.Das Schröpfen lindert Schmerzen und Verspannungen am Rücken.

Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Geschröpft werden Verhärtungen des Gewebes und der Faszien, die sich häufig als Schmerz äußern.Behandelt wird die Halswirbelsäule, die Brustwirbelsäule und die Lendenwirbelsäule. Außerdem Oberschenkel, Kniegelenk und Schulter.

Die Muskelfaszienbehandlung am Rücken:

Die Haut wird mit einem speziellen Hautöl eingerieben und mit einem besonderen Schröpfglas massiert. Das Glas wird dabei mit leichtem Unterdruck über die Haut gezogen und wird häufig als besonders wohltuend und lockernd empfunden, da die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes direkt verbessert wird.

Durch die Sogwirkung während der Massage lösen sich Verspannungen und Verklebungen in den Muskelfaszien und eine Mobilisierung wird gefördert.

Das trockene Schröpfen

Hier werden Saugglocken aus Glas - so genannte Schröpfköpfe - auf die Haut gesetzt. Durch Absaugen der Luft aus dem Glas oder durch kurzfristige Erhitzung des Glasinneren mit Hilfe einer Flamme entsteht ein Vakuum auf der Haut. Der dadurch ausgelöste Unterdruck regt den Blutfluss und die Lymphflüssigkeit an; die lokale Durchblutung der Haut- und Muskelschichten wird gefördert.

Indikationen des trocken Schröpfens:

  • Schmerzen an der Wirbelsäule
  • Schwächezustände aller Art
  • Osteoporoseschmerzen
  • Allgemeine Mangeldurchblutung
  • Hypotonie
  • Ständige Müdigkeit

Das blutige Schröpfen

Hier werden die Schröpfköpfe - an zuvor mit einer Blutlanzette eingeritzte Stellen -angesetzt. Das im gestauten Gewebebezirk vorhandene Blut tritt aus. Dadurch können Einlagerungen ausgeleitet werden und eine Schmerzreduktion eintreten.

Indikationen des blutigen Schröpfens:

  • Schmerzen an der Wirbelsäule
  • Asthma bronchiale, akute oder chronische Bronchitis
  • Bluthochdruck
  • Obstipation
  • Kreuz- und Schulterschmerzen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Durchblutungsstörungen
  • Kniegelenkschmerz

 

Kontraindikationen

Nicht durchgeführt werden sollte das Schröpfen bei akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals, bei allergischen Hautveränderungen, sowie bei Gerinnungsstörungen des Patienten. Bei der Behandlung kann es zu leichten Hämatomen kommen, die auch gewünscht sind um den Heilungsprozess anzuschieben.

 

Wirkungen

Durch das Schröpfen werden die Durchblutung und der Stoffwechsel verbessert, Muskelverspannungen und Gelosen können sich auflösen und Spasmen der inneren Organe gelöst. Die Selbstregulation des Körpers wird aktiviert. 

Das Schröpfen hat häufig einen sofortigen schmerzlindernden Effekt.

Die Schröpftherapie wird bei vielen inneren Erkrankungen mit Bezug zu den Reflexzonen verwendet.

Durchführung:

Nach Erhebung der Krankengeschichte dauert eine Behandlung  ca. 30 Minuten. Sie erfolgt im Sitzen oder im Liegen. Eine kurze Entspannungszeit nach der Behandlung wird empfohlen.